+++   26.12.2018 Hirtenwanderung am 2. Weihnachtstag  +++     
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Partnergemeinde Winsko, Polen

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Gefördert von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit in Warschau
.Winsko ist eine kleine Gemeinde im ehemaligen Niederschlesien und hieß früher Winzig. 1218 wurde der Ort erstmals erwähnt, 1285 wurde Winzig als Stadt gegründet.
Im Ortskern, der bis heute kriegsbedingte Lücken aufweist, sind zwei Kirchen erhalten geblieben, darunter eine dreischiffige gotische Kirche, die die frühere Holzkirche ersetzte. Die Holzkirche wurde 1272 erbaut und durch einen Brand im Jahre 1554 mit vielen andere Häuser vollständig zerstört.

 

wappen 

 

Durch die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges wurde der Ort stark zerstört. 1945 verlor Winsko das Stadtrecht. Der Aufbau des Ortes erfolgte erst nach 1967.
Geografisch ist die Gemeinde im Südwesten von Polen rd. 63 km nördlich von Wroclaw (ehemals Breslau) angesiedelt. Im Westen begrenzt die Oder das Gemeindegebiet. Die Gemeindefläche beträgt rd. 25.000 ha, darunter 16.588 ha Acker und 6.577 ha Wälder. Die Gemeinde besteht aus 51 (!) Ortschaften mit insgesamt 8.700 Einwohnern. Winsko selbst hat rd. 1.600 Einwohner. Es gibt 5 Grundschulen (1.-6. Klasse) mit 710 Schüler und ein Gymnasium mit 350 Schüler (7.-9. Klasse – ähnlich einer Gesamtschule. Danach folgt für die Schüler für 3 Jahre das Lizeum oder die techn. Oberschule bis zum Abitur). In 320 Unternehmen sind meist nicht mehr als 10 Personen beschäftigt, überwiegend im Handel, Bauwesen und Transport. Vor dem 18. Jahrhundert war Winzig als Umschlagplatz für den Getreidehandel bekannt. Auch die Winziger Viehmärkte waren für die Region von Bedeutung. In Konary (ehem. Kunern) wurde im Jahre 1802 durch Franz Carl Achard die erste Zuckerfabrik der Welt errichtet, die in Verbindung mit dem ehemaligen Zisterzienserkloster stand. Tradition hat der Anbau von Wein, daher ist eine Weintraube im Wappen der Gemeinde zu sehen.

 

Partnerstadt


Der Wille, die Region voranzubringen, ist deutlich. Bürgermeister Dariusz Olejniczak, der Gemeinderat und die Verwaltung schöpfen die Möglichkeiten der EU-Förderung aus. In der Schule sind moderne PCs angeschafft worden, Partnerschaft die Heizungsanlage wird mit Biomasse befeuert, die Oder-Region soll als Naturraum touristisch erschlossen werden. Neben Innovation in Gewerbe, Technik und Verkehr werden Tradition, Kunst und Natur gepflegt und gefördert.

 

Weiteres Bild

 

Aus der im Jahre 2008 gegründeten Partnerschaft sollen sowohl die Gemeinde Winsko als auch die Samtgemeinde Hollenstedt mit ihren sieben Mitgliedsgemeinden profitieren. In der Partnerschaft liegen viele Möglichkeiten. Unterschiedliche Kulturen, die Geschichte und die Gegenwart bieten ein weites Betätigungsfeld. Neben den neuen Kontakten nach Winsko besteht ein positiver Effekt auch in der Verbesserung der Kontakte innerhalb der Samtgemeinde. Vertreter von Schulen, Vereinen und Verbänden, Schulen, Kirchen und Feuerwehren lernen sich kennen. Damit hat die Partnerschaft nicht nur eine länderübergreifende sondern auch eine ortsbezogene Wirkung. Haben auch Sie Interesse, sich in die Gestaltung dieser Partnerschaft einzubringen und Menschen kennen zu lernen?


Wir benötigen ein Netzwerk von Förderern und Interessierten! Haben Sie z.B. ein Zimmer für einen Besucher oder eine Besucherin frei? Oder sind Sie an einer Reise nach Winsko interessiert? Haben Sie Fragen und Anregungen zu den Möglichkeiten der Unterstützung für unsere Partnerschaft?

 

Dann melden Sie sich gern bei:
Ansprechpartner/in Frau Gunda Willenbockel

Samtgemeinde Hollenstedt,

Zimmer 09

Hauptstrasse 15

21279 Hollenstedt

Telefon: 04165 95-11

Fax: 04165 95-66

E-Mail: oder

 

 

Bilder der Partnerstadt finden Sie hier!

 

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